Psychologie makroökonomischer Prozesse
Die Makroökonomie ist ein Teilgebiet der Volkswirtschaftslehre, das die Struktur, die Leistungsfähigkeit, das Verhalten und die Entwicklung der Gesamtwirtschaft untersucht. Die Makroökonomie versucht, die wesentlichen Bestimmungsgründe, die internationalen Unterschiede und die zeitliche Entwicklung gesamtwirtschaftlicher Schlüsselvariablen, wie zum Beispiel gesamtwirtschaftliche Produktion von Gütern und Dienstleistungen, Gesamteinkommen, Arbeitslosigkeit, Inflation und Zahlungsbilanz, zu erklären. Das heißt die Wirtschaftspsychologie setzt sich hier mit psychologischen Variablen, Einflüssen und Interdependenzen zwischen dem Marktteilnehmer, der Bevölkerung, und der Gesamtwirtschaft auseinander. Das klingt alles recht kompliziert, ist es aber nicht, ganz im Gegenteil. Es ist hochspannend Abhängigkeiten zwischen Sparen, Einkommen, Konjunktur und z.B. Arbeitslosigkeit und dem menschlichen Verhalten zu untersuchen.
Die Psychologie makroökonomischer Prozesse läßt sich nach Wiswede(2007) in folgende Bereiche unterteilen:
Psychologie wirtschaftlicher Entwicklung
- Psychologie der Industrialisierung
- Psychologie der Entwicklungsländer
- Psychologie der Internationalsierung
- Psychologie der Kultur
Psychologie entwickelter Gesellschaften
- Psychologie des Wertewandels
- Psychologie der Umweltproblematik
- Psychologie der Schattenwirtschaft
- Psychologie der Arbeitslosigkeit
Psychologie des Geldes
- Psychologie des Geldwertes
- Psychologie des Einkommens
- Psychologie der Besteuerung
- Psychologie des Sparens
- Psychologie des Geldanlegens

